Samstag, 7. August 2010

In Tinseltown (dt.'Talmi-Stadt, Tand-Stadt')

Oben: zwei Religionen auf einem Bild


Heute wirds kurz, denn in LA gabs viel zu sehen und der Tag wurde lang.
Wir starteten in Santa Monica, fuhren fast den ganzen Wilshire Blvd entlang,
vorbei an der Miracle Mile mit tollen Art Deco Gebäuden. Dann nach Norden,
direkt nach Hollywood: Walk of Fame - Michael Jackson und Britney Spears
besonders umlagert und oft fotografiert von den Tausenden Touristen.
Und: wie könnte es anders sein in den Zeiten des globalen Dorfes - L. trifft zufällig
eine Klassenkameradin aus Seckenheim auf dem Walk of Fame.
Zurück starteten wir mit Sunset Blvd, vorbei am Beverly Hills Hotel, Abstecher
in die bergige Villengegend am Ostende von Beverly Hills (höchste Mercedes-Dichte
Amerikas, so vermute ich). Rodeo Drive und umlagerter Bugatti Veyron, wieder auf
den Sunset Blvd, hinunter über Pacific Palisades (Exilheimat von Thomas Mann,
Emil Ludwig, Lion Feuchtwanger u.a.) nach Santa Monica.
Morgen: Getty-Center, hoch über LA.

Freitag, 6. August 2010

Exklusiv für Thomas K.









Oben: Ford Edsel in Seligman AZ
Ganz oben: Pontiac in den Universal Studios


Unten: ich schätze Packard






















Oben: Chevrolet

Ganz oben: Chevrolet vor dem 'Rusty Bolt' in Seligman

Santa Monica

Unten: Santa Monica Pier, im Hintergrund die Santa Monica Mountains. Das Pier ist der Endpunkt der Route 66, die in Chicago beginnt und etwa 2400 Meilen westwärts führt.

Links: Santa Monica Beach, Blick nach Norden


Nachdem das schöne Santa Barbara am Morgen die 'parade' feierte und alle wichtigen Straßen für Autos gesperrt waren, starteten wir gleich nach
Osten, über Montecito, Ventura, Oxnard, bis Malibu. Riesige Gemüsefelder, oft unter Folie, immer mit Beregnung, im Flußtal um Oxnard, und danach drängen sich an die wenigen Meter Steilküste die Highway Nr. 1, die Zuglinie,
mit der wir vor 20 Jahren von LA nach San Francisco fuhren, und ein paar Häuser am Strand. Ab Malibu sind das allerdings dann nicht mehr ein paar Häuser, sondern Bungalows und Villen, hoch hinauf in die trockenen Hügel
und Canyons gebaut. Am Strand in Malibu zieht eine Delphin-Schule vorbei, gerade mal 100 m vom Strand entfernt. Wir finden das Best Western Gateway in Santa Monica gleich, und machen uns sofort auf den Weg zum Santa Monica Pier. Bei schönster Abendsonne Inline-Skater, Skateboarder, Jogger, Radfahrer, Boxer, Schachspieler, Rhönradler. Jetzt werden die Mädels etwas müde und wir sehen uns noch Santa Monica Place, ein nagelneues, edles Einkaufszentrum an, direkt an der 3rd Street, der 'älteren', gemütlicheren Hauptstraße/Fußgängerzone von
Santa Monica.
Auffallend in den letzten Tagen: die Amerikaner machen immer mindestens zwei Dinge gleichzeitig: joggen und telefonieren, Auto fahren und essen, durch die Stadt rennen und das iPhone 4 bedienen, inlineskaten und photographieren....
Für Morgen lautet der Plan: Rodeo Drive, Walk of Fame, Hollywood.

Donnerstag, 5. August 2010

hier bleiben wir

Santa Barbara ist - zumindest für uns als Touris - 'awesome'.
Jetzt findet auch gerade die Fiesta statt, das Städtchen (immerhin 89.000 Einwohner)
ist geschmückt, überall Mariachi Kapellen und spanische Tanzgruppen.

Aber Amerika und Santa Barbara ist auch ein Land mit Armut, siehe Bild links unten.
Im Sand ein Spendenaltar, da kommen vielleicht fünf Dollar pro Tag zusammen.
Und der Empfänger ist damit vielleicht der König der Mittellosen. Andere
müssen mit noch weniger auskommen.

Mittwoch, 4. August 2010

vom Nebel in die Sonne











Ja, genau so hatten wir es erhofft. Der Highway Nr. 1 mit den spektakulaeren Strassenabschnitten um Big Sur war noch teilweise im Nebel, teils konnten wir
die tolle Steilkueste mit den wilden Straenden sehen. Aber am Nachmittag,
bereits um San Luis Obispo und dann an der Kueste nahe Santa Barbara: das Auto-Thermometer klettert fast auf 80 Grad Fahrenheit. In Santa Barbara hatten wir mit dem
Harbour View Inn ein sehr schoenes Hotel vorgebucht. Es liegt direkt am Sandstrand
mit Palmen und puderzucker-weichem Sand. Eine unendlich scheinende Palmenallee
saeumt die Strandstrasse - und unsere einzige Sorge an all diesen interessanten Orten wie San Francisco, Carmel, Santa Barbara ist: wir muessen unbedingt wieder herkommen, und dann mit viel viel Zeit!

Dienstag, 3. August 2010

Carmel Mission




Alles hat gut funktioniert: am Flughafen erhielten wir den schon fast full size SUV,
einen Ford Explorer (schön groß, aber er säuft leider), dann fuhren wir Richtung
Westen zum Highway Nr. 1 und über Santa Cruz und Monterey, vorbei an vielen
Artischocken- und Erdbeerfeldern, nach Carmel.
Immer noch ist es kühl, mit ca. 66° F = ca. 19 °C. Carmel ist aber auch im Küstennebel
interessant: viele Galerien, unzählige, meist geschmackvolle und von der Natur
eingewachsene Häuser, nie protzig, fast immer mit Stein und Holz und Glas gebaut
und schön in die Küstengegend eingebettet. Alle Häuser, auch die kleinen, kosten
mehr als 1 Mio $ und so bleibt der Wunsch von L. und B., hier zukünftig zu wohnen,
ein Traum. Morgen haben wir eine große Strecke vor uns: Carmel - Santa Barbara,
immer auf Highway 1 der Küste entlang. Da werden wir fast den ganzen Tag im Auto
sitzen, nur unterbrochen von 'Vista Points' und State Parks.

Und ganz vergessen: die Mission San Carlos Borromeo del Rio Carmelo haben wir
nur im Vorbeifahren gesehen. Dazu habe ich dann bei meinem nächsten Besuch
Gelegenheit. In Pebble Beach, zwischen Carmel und Monterey findet jährlich eine
der berühmtesten Vintage Car Auktionen statt. An der muß ich eines Tages teilnehmen!